Michael Westram erneut zum Landtagskandidaten nominiert

Landespolitik | 28. Juni 2020

Sinsheim. Die Freien Demokraten im Wahlkreis Sinsheim haben erneut Michael Westram zum Landtagskandidaten nominiert. Zum Zweitkandidat wurde Olaf Hautzinger gewählt.

Dr. Jens Brandenburg MdB, Michael Westram und Olaf Hautzinger

Bei der Wahlkreiskonferenz stellte der 60-jährige Betriebswirt Michael Westram die Schwerpunkte seiner politischen Tätigkeit dar; insbesondere nannte er hier die Themen Bildungspolitik, Infrastruktur und Sicherheit. Er unterstrich, dass er sich auch um die Entwicklung des ländlichen Raums im Wahlkreis Sinsheim kümmern werde. So skizzierte Westram, dass er die Freiheit des Einzelnen als seinen politischen Kompass sehe. „Weniger Staat, dafür mehr Freiheit und Verantwortung für die Bürger“, so sein Credo. Insbesondere im Bildungsbereich möchte sich Westram für gleiche Startchancen einsetzen. Dies würde unter anderem bedeuten, dass jedem Kind in Baden-Württemberg die Möglichkeit offenstehen müsse, unter den verschiedenen Schulformen in der Region zu wählen.

Auf die aktuellen Gewaltexzessen in Stuttgart angesprochen führte Westram aus, dass nun sowohl die Täter ermittelt und bestraft als auch die Ursachen erforscht werden müssten. „Es mangelt an Respekt für unsere Polizei!“, bemerkte Westram.

Bei der Abstimmung wurde Michael Westram ohne Gegenstimmen als Kandidat aufgestellt. Desgleichen wurde auch der als Zweitkandidat vorgeschlagene Olaf Hautzinger aus Sinsheim bestätigt. Zum Abschluss der Wahlkreiskonferenz gratulierten sowohl der Bundestagsabgeordnete Dr. Jens Brandenburg als auch der Kreisvorsitzende Alexander Kohl den Gewählten zu ihrer Nominierung.  Brandenburg sagte, er sehe die Freien Demokraten im Wahlkreis Sinsheim für die Landtagswahl sehr gut aufgestellt und zeigte sich zuversichtlich, dass sie ein sehr gutes Ergebnis erreichen werden.

Neues Jagdgesetz bevormundet Jäger und Landwirte

Landespolitik | 8. Februar 2016

FDP-Landtagskandidat Michael Westram tauschte sich mit den örtlichen Jägern aus

untitledAm Montag traf sich der Landtagskandidat der Freien Demokraten, Michael Westram, mit Vertretern der Heidelberger Jägervereinigung aus dem Wahlkreis Sinsheim. Zu Beginn stellten die Jäger die Heidelberger Jägervereinigung vor. Die Hegeringe der Vereinigung strecken sich im Wahlkreis von Sinsheim, über Reichartshausen bis nach Eberbach. Ziel sei vornehmlich die Förderung der frei lebenden Tierwelt im Rahmen des Jagdrechts, unter Beachtung des Natur-, Landschafts-, Umwelt- und Tierschutzes. Zusätzlich sei die Hege und Wiederherstellung ursprünglicher Biotope sehr groß geschrieben.

Herausforderungen bringe das neue Jagd- und Wildtiermanagementgesetz der grün-roten Landesregierung, dass die traditionsreiche Jagd dem Naturschutz unterordne. Das neue Gesetz schränke die Eigenverantwortung der Jäger stark ein. Die Abschaffung der Wildtierfütterung oder die Jagdruhe seien unpraktikabel.

Auch Michael Westram betrachtete das neue Jagdrecht kritisch. Dieses bevormunde nicht nur die 40.000 Jäger im Land, sondern auch die Landwirte. Er finde es schade, dass die Kompetenz und die Funktion der Jäger für den Natur- und Tierschutz durch Grün-Rot in Frage gestellt werde und positionierte sich hierzu klar: „Ich werde mich dafür einsetzen, dass das bevormundende und eigentumsfeindliche grün-rote Jagdrecht wieder durch ein Jagdgesetz mit praktikablen Wildschadensregelungen abgelöst wird. Die in vielen Kreisen schon ausgesetzte Jagdsteuer, sollte endgültig abgeschafft werden.“

Zum Abschluss lobte Westram die ehrenamtliche Arbeit der Jägervereinigung. „Für unsere Gesellschaft ist es wichtig, dass das jagdliche Brauchtum erhalten wird.“

Ratssitzungen von Angelbachtal bis Heiligkreuzsteinach

Wahlkreis | 23. Dezember 2015

FDP-Landtagskandidat Michael Westram besucht in jedem Ort des Wahlkreises eine Ratssitzung

Staunende Gesichter der Besucher und Bürgermeister ist Michael Westram mittlerweile gewohnt, wenn er vor einer Gemeinderats- und Ortschaftsratssitzung in den Besucherreihen Platz nimmt. Bereits seit diesem Sommer bereist der angestellte Integrationscoach den Wahlkreis und besucht die verschiedenen Ratssitzungen. Mehr als 3000 Kilometer hat er hierfür mittlerweile auf der Strecke gelassen. Nahezu in jeder Gemeinde des Wahlkreises hat Michael Westram eine Sitzung besucht, bis Ende Dezember möchte er die Bereisung abgeschlossen haben.

Begeistert zeigten sich viele Bürgermeister und Besucher über Michael Westrams Besuche. „Das hat es noch nie gegeben, dass ein Landtagskandidat oder -abgeordneter unsere Ratssitzungen besucht hat und sich auf diesem Weg im Detail über unsere Anliegen informierte“, ein Satz, der nach vielen Sitzungen fiel.

Ein ambitioniertes Ziel hat sich Michael Westram mit der Rats-Tour gesetzt, denn der Wahlkreis Sinsheim zieht sich von Angelbachtal über Eberbach bis nach Heiligkreuzsteinach und ist somit flächenmäßig einer der größten Wahlbezirke in Baden-Württemberg. „Trotz der Größe des Kreises war es mir wichtig, nicht nur die Stadtratssitzungen in Eberbach, Neckargemünd oder Sinsheim zu besuchen. Da die Ortsteile der Städte häufig etwas im Schatten stehen, sind mir auch die einzelnen Besuche der Ortschaftsratssitzungen wichtig.“ Ein Anliegen, dass ehrenhaft ist und die Termindichte nicht gerade abschmelzen ließ.

Sein kleines Notizbuch hat Westram bei jeder Sitzung dabei und er konnte sich bereits viele wertvolle Informationen notieren. „An welchen Stellen den Gemeinden der Schuh drückt, kann ich mittlerweile sehr schnell in einer Ratssitzung erkennen.“ So stellte Michael Westram fest, dass auch die grün-rote Landesregierung zu vielen Probleme einen Teil beiträgt. Die Änderung der Gemeindeordnung, welche den Gemeinderat in seiner Arbeit deutlich einschränkt oder die ungerechte Bevorzugung der Gemeinschaftsschule zu den übrigen Schulformen. „Es ist gut, dass die Wählerinnen und Wähler am 13. März über die Zukunft unseres Landes entscheiden dürfen.“

Der 55-jährige Michael Westram ist selbst Ortschaftsrat in Hoffenheim und bewirbt sich nun um ein Landtagsmandat im Wahlkreis Sinsheim. Dass er seinen Wahlkreis nicht kenne, kann Michael Westram wahrlich nicht vorgeworfen werden. Denn neben den zahlreichen Ratssitzungen, besucht Westram aktuell parallel alle Bürgermeister und tauscht sich mit ihnen im Dialog aus. Das hat der Wahlkreis Sinsheim noch nicht gesehen.

Zukunftsfähigkeit der ländlichen Gemeinden hängt am ÖPNV

ÖPNV | 6. November 2015

FDP-Landtagskandidat Westram sieht einmalige Chance ein Zeichen für den ländlichen Raum zu setzen

Landtagskandidat Michael Westram, der im ländlich geprägten Wahlkreis Sinsheim – Neckargemünd – Eberbach für die Freien Demokraten kandidiert, begrüßt den Vorschlag der Steinachtaler FDP, dass den Gemeinden im ländlichen Raum künftig ein höherer ÖPNV-Zuschuss des Kreises zugeteilt werden soll.

 
Laut Michael Westram werden schon in naher Zukunft zahlreiche Gemeinden im Wahlkreis Probleme bei der Gewährleistung der Grundversorgung im öffentlichen Nahverkehr bekommen. „Die nächsten Ausschreibungen bei den Linienbündeln stehen an und die Gemeinden im ländlichen Raum müssen mit erheblichen Mehrkosten rechnen. Neben dem Steinachtal werden auch ländliche Gemeinden wie beispielsweise Epfenbach, Reichartshausen, Spechbach, Schönbrunn oder Wiesenbach vor großen Herausforderungen stehen. Dieses Problem sollte der Kreis nicht außer Acht lassen.“   

 
Erfreut zeigt sich Michael Westram, dass durch die FDP-Kreistagsfraktion nun auch ein entsprechender Antrag im Kreistag eingebracht worden ist und appelliert daher auch gleichzeitig an die Kreisräte aller Parteien: „Für die Kreisräte ist es eine einmalige Chance, sich mit der Neuverteilung der Zuschüsse zum ländlichen Raum des Kreises zu bekennen. Schließlich hängt die Zukunftsfähigkeit der ländlichen Gemeinden insbesondere am ÖPNV.“

Innovationskraft der Jugend wecken

Sinsheim | 3. Oktober 2015

FDP-Landtagskandidat Michael Westram besuchte den Erlebnispark Fördertechnik in Sinsheim

Kürzlich besichtigte Landtagskandidat Michael Westram den Erlebnispark Fördertechnik. Dabei gab Gründer Norbert Axmann einen Einblick hinter die Kulissen des Museums, welches weltweit einzigartig ist. Seit 2012 kann das Museum Erlebnispark Fördertechnik in Sinsheim besichtigt werden. Auf etwa 20150726_154654_002-AK-R_1024x580_pp1.700 Quadratmetern Fläche wird die Bedeutung der Fördertechnik aufgezeigt. Mehr als 100 Anlagen und Geräte, vom Rad bis zur Hightech-Anlage, können besichtigt und in voller Funktion erlebt werden. Dabei darf der Besucher auch selbst die Fördertechnik in Betrieb setzen und aktiv erobern. Die ältesten Museumsstücke sind ein 200 Jahre alter Leiterwagen aus Rumänien und ein gut 100 Jahre alter voll funktionstüchtiger Mühlenaufzug. Die größten Anlagen sind eine Briefsortiermaschine und eine aus den USA stammende komplexe Förderanlage jeweils ca. 20 Meter lang.

Norbert Axmann erläuterte dem Sinsheimer Landtagskandidaten, dass es ihm wichtig sei, die verschiedenen Entwicklungsstufen der Fördertechnik für die Nachwelt zu erhalten. Gleichzeitig möchte Axmann jedoch auch das Interesse von Kindern und Jugendlichen an technischen Berufen wecken. So ist sich der Museumsgründer sicher, dass Deutschland seine noch gute Position im globalen Wettbewerb in Zukunft nur behaupten könne, wenn genügend Nachwuchskräfte gewonnen werden.

Michael Westram lobte die Ziele des Museums: „Es ist toll, dass das Museum mit den ausgestellten Stücken die Innovationskraft der Kinder und Jugendlichen wecken möchte. Die baden-württembergische Kernkompetenz ist Innovation, sowohl im technischen als auch im kreativen Bereich. Diese Innovationen werden in Zukunft aber nur Wachstum generieren und Arbeitsplätze schaffen, wenn unser Nachwuchs sie zu weltmarktfähigen Produkten entwickeln kann. Daher ist die Nachwuchsförderung besonders wichtig.“

Auch die Freien Demokraten setzen sich unter dem Begriff „Blaues Wachstum“ für Fortschritt durch Innovation und Wettbewerb ein. Nach Auffassung der Liberalen betrachtet Blaues Wachstum Innovation und technischen Fortschritt unter Einbeziehung der Aspekte Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Generationengerechtigkeit. Blaues Wachstum stehe dafür, mit kreativen Ideen, mittelstandsfördernden Politikansätzen und lösungsorientierten Investitionen die Realwirtschaft in Schwung zu halten.

„Sichere, saubere und bezahlbare Energieversorgung, moderne Mobilitätssysteme und unternehmerischer Gründergeist sind dafür weitere Voraussetzungen. Dadurch  können Innovationen – sowohl im technologischen Bereich als auch in der Arbeitswelt – generiert werden, die ihrerseits wieder zur Sicherung der Lebensqualität und oftmals sogar zu weltmarktfähigen Produkten führen“, stellte Michael Westram zum Abschluss seines Besuches dar.

Lehrermangel wird unter Grün-Rot weiter zunehmen

Landespolitik | 20. September 2015

Die Freien Demokraten sehen den Lehrermangel an der Grundschule Reichartshausen mit großer Sorge. „Langsam machen sich die Auswirkungen der grün-roten Landesregierung be-merkbar. Im ganzen Land fehlt es an Lehrerinnen und Lehrern. Die Grundschule in Reicharts-hausen wird in Zukunft noch größere Probleme bekommen, wenn wir nicht bald einen Wech-sel in der Bildungspolitik erleben“, warnt der Vorsitzende der FDP Reichartshausen, Patrick Klein.

Die Freien Demokraten aus Reichartshausen und Landtagskandidat Michael Westram ma-chen insbesondere die grün-rote Landesregierung dafür verantwortlich, dass kleinen Schulen immer häufiger Lehrpersonal fehlt. „Grüne und SPD haben in der Bildungspolitik überall Bau-stellen aufgemacht und keine vernünftig abgeschlossen“, sagt FDP-Landtagskandidat Micha-el Westram. „Ursprünglich wollte die grün-rote Landesregierung nach dem Regierungswech-sel etwa 11 600 Stellen streichen. Von diesen Plänen ist die die Regierung wieder abgerückt, weil der Schülerrückgang falsch prognostiziert und die personalintensive Gemeinschafts-schule eingeführt worden ist. Ein nachhaltiges Personalkonzept sieht anders aus.“

Die Freien Demokraten haben sich die beste Bildung der Welt zum Ziel gesetzt. Daher for-dern FDP-Gemeinderat Patrick Klein und Michael Westram endlich ein nachhaltiges Perso-nalmanagement und eine Gesamtlösung. „Um Lehrer in ländliche Regionen zu locken, brau-chen wir insbesondere attraktive Rahmenbedingungen. Schulen müssen zum Beispiel durch mehr Selbstständigkeit in die Lage versetzt werden, individuelle Arbeitsverträge mit Lehrern abzuschließen. Dazu gehören flexible Arbeitszeiten und eine leistungsgerechte Bezahlung mit Bonuszahlungen für besondere Leistungen, sowie attraktive Arbeitsbedingungen mit Arbeitszimmern für Lehrer.“

Es ist schade, dass die grün-rote Landesregierung jeglichen Ansatz zu einer Gesamtlösung vermissen lässt und nur den Ausbau der Gesamtschule im Fokus hat. Wahrscheinlich wird die Grundschule in Reichartshausen erst wieder beruhigt in die Zukunft schauen können, wenn ein Wechsel in der Bildungspolitik stattgefunden hat“, so der Reichartshäuser FDP-Politiker Patrick Klein.

 

Austausch zu sozialem Engagement beim Golfen

Uncategorized | 15. August 2015

20150803_175847_005-R-1024x550Michael Westram und Dietmar Hopp tauschten sich über das vielfältige Engagement der Dietmar Hopp Stiftung aus

Kürzlich trafen sich FDP-Landtagskandidat Michael Westram und SAP-Gründer Dietmar Hopp zu einem Austausch zur Bildungspolitik. Im Rahmen einer gemeinsamen Runde Golf, erkundigte sich Westram insbesondere über das Engagement der Dietmar-Hopp-Stiftung. Die Dietmar Hopp Stiftung wurde 1995 ins Leben gerufen und fördert seither Projekte  aus den Bereichen Jugendsport, Medizin, Soziales und Bildung.

Hopp erläuterte dem FDP-Landtagskandidaten, dass sein unternehmerisches Engagement ihn unabhängig gemacht habe. Diese Unabhängigkeit bedeute für ihn, dass er seiner inneren Überzeugung folgen und seiner sozialen Verpflichtung nachgehen könne. Laut Hopp wüssten junge Menschen oft noch nicht, wohin ihr eigener Weg sie führe. Sport im Verein mache Jugendliche stark und bereite sie auf die vielfältigen Aufgaben der Zukunft vor. Darum sei die Jugendsportförderung einer der Schwerpunkte seiner Stiftung.

Neben der Jugendsportförderung, liegt der zweite Schwerpunkt auf der Förderung medizinischer Forschungsprojekte auf höchstem Niveau, beispielsweise in der Krebsforschung und Kinderheilkunde. Während der Bereich Soziales insbesondere die Förderung des Miteinanders von Alt und Jung im Blick hat, werden im Bereich Bildung Einrichtungen für junge Menschen, vom Kindergarten bis zur Universität, unterstützt.

Michael Westram zeigte sich begeistert vom weitreichenden sozialen Engagement der Dietmar Hopp Stiftung. “Diese Förderung von Dietmar Hopp verdient höchste Anerkennung. Als Freier Demokrat schätze ich dieses Engagement, denn das Engagement von Bürgern und zivilgesellschaftlichen Organisationen – von privat organisierten Bürgertafeln über Stiftungen bis hin zu Vereinen – hat für uns Liberale einen besonderen Wert. Nur durch freiwilliges soziales Engagement kann die öffentliche Daseinsfürsorge ergänzt werden. Daher sind wir über jeden Ehrenamtlichen dankbar.“

Westram und Hopp zeigten sich erfreut über den Austausch und möchten auch in Zukunft in Kontakt bleiben.

FDP: Infrastruktur im ländlichen Raum verbessern und Polizei stärken

Reichartshausen | 25. Juli 2015

untitledMitglieder und Freunde der Freien Demokraten kamen jüngst bei der Liberalen Runde des Ortsverbandes im Bürgersaal des Rathauses zusammen. Mit Spannung hörten sie, was ihnen der Spitzenkandidat und Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Hans Ulrich Rülke, zum Thema „Unsere liberale Agenda für Baden-Württemberg“ zu berichten hatte.

Nach der Begrüßung durch den Ortsvorsitzenden und Gemeinderat Patrick Klein, grenzte sich FDP-Spitzenkandidat Rülke in seiner Rede mit Blick auf die Landtagswahl im März 2016 von Grün-Rot, aber auch von der CDU deutlich ab. Dafür zeigte sich der FDP-Spitzenkandidat kämpferisch. So skizzierte Rülke, dass die wichtigsten Themen für die baden-württembergische FDP die Bildungs-, Infrastruktur- und Innenpolitik seien.

Die Freien Demokraten wollen die Realschule erhalten und das Gymnasium stärken, die bestehenden Gemeinschaftsschulen im Gegensatz zur CDU jedoch nicht antasten. Aktuell sieht Rülke besonders das Gymnasium in Gefahr. Dem Versprechen von Ministerpräsident Kretschmann, das Gymnasium bleibe erhalten, schenkte Rülke keinen Glauben: “Wenn die Regierung wiedergewählt wird, kommen die Karten auf den Tisch.”

Bezugnehmend auf die Infrastruktur will Rülke aus dem Kapital der Landesstiftung Baden-Württemberg eine Milliarde Euro abziehen, um damit über fünf Jahre hinweg in die Infrastruktur zu investieren, insbesondere in die Breitbandversorgung. „Der Ausbau des Breitbandnetzes muss für Bürger und Unternehmen vorangetrieben werden. Nur so können wir die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums sichern.“

Zur Infrastrukturpolitik zählte Rülke auch die Energiewende. Hier forderte Rülke einen Wandel. So sei es ein Fehler, im windärmsten Land das Heil in der Windkraft zu suchen. Dies zeige auch das Beispiel in Reichartshausen. Vielmehr solle der Strommarkt EU-weit ausgebaut werden und jedes Land seine Stärken ausspielen. Die Sonnenenergie sei die Stärke des Südens von Europa, der Norden müsse die Windkraft prägen. Auch Baden-Württemberg müsse seinen Teil zur Energiewende leisten. „Wir müssen unsere Stärken der Energieeffizienz, der Speicherung und den Leitungsausbau in den Mittelpunkt stellen.“

Im Bereich der Innenpolitik betrachten Hans-Ulrich Rülke und Landtagskandidat Michael Westram die stark angestiegene Anzahl der Wohnungseinbrüche in der Region mit Sorge. Aus Sicht der Freien Demokraten reiche das konzeptlose Agieren der grün-roten Landesregierung bei weitem nicht aus, den Bürgern die Angst vor einem Einbruch zu nehmen. Während die CDU unter anderem den von Grün-Rot betriebenen Stellenabbau bei der Polizei stoppen will, schlägt Rülke vor, ohne eine weitere Verschuldung 1000 neue Stellen vor allem in den Polizeirevieren zu schaffen. „Damit zeigt die Polizei auch im Kampf gegen die Einbruchskriminalität eine stärkere Präsenz vor Ort, die zu einem besseren Sicherheitsgefühl der Bürger beiträgt“, so Rülke abschließend bei seinem Besuch in Reichartshausen.

Michael Westram: Mut schafft Chancen

Landespolitik | 28. Juni 2015

150331_Michael-Westram_002AK_ppLandtag2Zum Landesparteitag der Freien Demokraten Baden-Württemberg erklärt der Landtagskandidat von Sinsheim Michael Westram:

Unter dem Motto „Mut schafft Chancen“ fand am Wochenende der Landesparteitag der Freien Demokraten zur Vorbereitung der Landtagswahl in Balingen statt. Dabei nahmen auch zahlreiche Delegierte und Mitglieder aus dem Kreisverband Rhein-Neckar und FDP-Landtagskandidat Michael Westram teil. Einstimmig wurden der FDP-Fraktionsvorsitzende im Landtag Dr. Hans-Ulrich Rülke MdL zum Spitzenkandidaten der Liberalen für die Landtagswahl und der komplette Landesvorstand mit dem wiedergewählten Landesvorsitzenden Michael Theurer MdEP gewählt.

Der Kreisverband Rhein-Neckar gratuliert Michael Theurer MdEP zu seiner Wiederwahl als Landesvorsitzender und den weiteren gewählten Mitgliedern des Landesvorstands.

Michael Westram setzt sich als Dozent und Integrationscoach besonders für die Bildungsvielfalt in Baden-Württemberg ein. Seine Anregungen gingen direkt in das einstimmig verabschiedete Landtagswahlprogramm ein.

Für Michael Westram ist es daher entscheidend, dass das Gymnasium nicht in Frage gestellt wird. „Unsere Kampfansage gegen die Bildungsideologen von den Grünen und der SPD ist auch in der Region Sinsheim Kraichgau-Odenwald ganz klar: Hände weg vom Gymnasium!“.

Es werde immer deutlicher, dass Vertreter der grün-roten Landesregierung nach einer „theoretischen Wiederwahl, die wir verhindern werden“ eine Einheitsschule einführen wollten.

Die Freien Demokraten beschlossen stattdessen, die Realschulen und Gymnasien wieder zu stärken. In der gymnasialen Oberstufe soll es wieder Grund- und Leistungskurse geben. Nach 2016 sollen die allgemeinbildenden Gymnasien selbst entscheiden, ob sie in acht oder neun Jahren zum Abitur führen. Die bisherigen Gemeinschaftsschulen erhalten Bestandschutz. Eine finanzielle Privilegierung soll es aber nicht mehr geben.

Aber auch die zentralen Themen Wirtschaft und Infrastruktur kamen für Michael Westram nicht zu kurz. Aus dem Kapitalstock der Landesstiftung soll eine Milliarde Euro in Infrastrukturmaßnahmen investiert werden, um zum Beispiel die Breitbandversorgung und die Verkehrsinfrastruktur massiv auszubauen. „Es kann nicht sein, dass in einer der wichtigsten Wirtschaftsregionen Europas Firmen im ländlichen Raum darum betteln müssen, dass diese Infrastruktur sofort ausgebaut wird. Damit gefährden wir unseren Wohlstand und die Innovationsfähigkeit. Baden-Württemberg muss auch in Zukunft seine führende Rolle behalten. Dafür bedarf es dringend an Investitionen in Infrastruktur und Breitbandausbau  “, betonte Michael Westram. Zudem war es der Kulturteil, der im Landtagswahlprogramm nicht zu kurz kam, welcher für Michael Westram ganz besondere Bedeutung hat.

FDP-Kreistagsfraktion besuchte GRN-Klinik Sinsheim

Sinsheim | 19. Juni 2015

GRN-Klinik-Sinsheim-FDP-Kreisrat-WestramModell medizinischer Möglichkeiten

Über den Fortschritt der Erweiterungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Kreisklinikzentrum Sinsheim informierte sich die FDP-Kreistagsfraktion im Rahmen ihrer Vor-Ort-Fraktionssitzungen. Auch der Kandidat der Freien Demokraten für die Landtagswahl im Wahlkreis 41, Michael Westram, war zugegen.

Das Kreiskrankenhaus ist eine der vier Kliniken der Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH (GRN). Die weiteren drei befinden sich in Weinheim, Schwetzingen und Eberbach. Sinsheim und Eberbach kooperieren auf mehreren Gebieten wie etwa Labor, Sterilisation und Küche. Das Klinikum Sinsheim hat 235 Betten und weitere 35 in der geriatrischen Rehabilitation. Im Betreuungs- und Seniorenzentrum stehen 289 Plätze zur Verfügung. Seit Juni 2014 gibt es auch ein medizinisches Versorgungszentrum (MVZ), das eng mit den Sinsheimer Ärzten kooperiert, nicht konkurriert, wie Klinikleiter Martin Hildenbrand, der auch für das Krankenhaus Eberbach zuständig ist, den FDP-Kreisräten erläuterte. Das MZV betreut auch das Seniorenzentrum. In Sinsheim arbeiten 550 Mitarbeiter(innen) im Klinikbetrieb. Sie haben im vergangenen Jahr in den Fachbereichen Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie/Geburtshilfe, Anästhesie/Intensiv und Neurologie 10.920 Patienten stationär und 11.121 ambulant behandelt. 1.244 Operationen wurden durchgeführt. Auf das hohe Niveau an Qualität, Qualitätskontrolle und diesbezügliche Zertifizierungen ist man  in der GRN-Klinik stolz und investiert entsprechend in die Mitarbeiter-Qualifikation. So verfügen sämtliche mit der Sterilisation des OP-Besteckes befassten Mitarbeiter über die einschlägigen Fachkunde-Nachweise.

Die Kreistags-Liberalen besichtigten den neuen Gebäudetrakt mit großzügig bemessenen Zimmern und Sanitäreinrichtungen. Kreisrat Heinz Jahnke (Hockenheim) als Rollstuhlfahrer war hiervon besonders angetan. Die Klinik liegt nahe beim Sinsheimer Stadtzentrum mit guter ÖPNV-Anbindung. Die bisher prekäre Parksituation für Mitarbeiter wie auch Besucher ist jetzt entschärft. Die von einigen Kreisräten vermissten Hinweisschilder auf die Parkplätze seien bereits bestellt, versicherte Martin Hildenbrand, dem die Fraktionsvorsitzende Claudia Felden (Leimen) für die umfassenden Informationen dankte. Im Anschluss an die Besichtigung bereiteten sich die Fraktionsmitglieder auf die Sitzung des Kreistagsausschusses für Schulen, Kultur und Sport vor und Landtagskandidat Michael Westram informierte über kommunale Belange Sinsheims und der Umland-Gemeinden.