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Innovationskraft der Jugend wecken

Sinsheim | 3. Oktober 2015

FDP-Landtagskandidat Michael Westram besuchte den Erlebnispark Fördertechnik in Sinsheim

Kürzlich besichtigte Landtagskandidat Michael Westram den Erlebnispark Fördertechnik. Dabei gab Gründer Norbert Axmann einen Einblick hinter die Kulissen des Museums, welches weltweit einzigartig ist. Seit 2012 kann das Museum Erlebnispark Fördertechnik in Sinsheim besichtigt werden. Auf etwa 20150726_154654_002-AK-R_1024x580_pp1.700 Quadratmetern Fläche wird die Bedeutung der Fördertechnik aufgezeigt. Mehr als 100 Anlagen und Geräte, vom Rad bis zur Hightech-Anlage, können besichtigt und in voller Funktion erlebt werden. Dabei darf der Besucher auch selbst die Fördertechnik in Betrieb setzen und aktiv erobern. Die ältesten Museumsstücke sind ein 200 Jahre alter Leiterwagen aus Rumänien und ein gut 100 Jahre alter voll funktionstüchtiger Mühlenaufzug. Die größten Anlagen sind eine Briefsortiermaschine und eine aus den USA stammende komplexe Förderanlage jeweils ca. 20 Meter lang.

Norbert Axmann erläuterte dem Sinsheimer Landtagskandidaten, dass es ihm wichtig sei, die verschiedenen Entwicklungsstufen der Fördertechnik für die Nachwelt zu erhalten. Gleichzeitig möchte Axmann jedoch auch das Interesse von Kindern und Jugendlichen an technischen Berufen wecken. So ist sich der Museumsgründer sicher, dass Deutschland seine noch gute Position im globalen Wettbewerb in Zukunft nur behaupten könne, wenn genügend Nachwuchskräfte gewonnen werden.

Michael Westram lobte die Ziele des Museums: „Es ist toll, dass das Museum mit den ausgestellten Stücken die Innovationskraft der Kinder und Jugendlichen wecken möchte. Die baden-württembergische Kernkompetenz ist Innovation, sowohl im technischen als auch im kreativen Bereich. Diese Innovationen werden in Zukunft aber nur Wachstum generieren und Arbeitsplätze schaffen, wenn unser Nachwuchs sie zu weltmarktfähigen Produkten entwickeln kann. Daher ist die Nachwuchsförderung besonders wichtig.“

Auch die Freien Demokraten setzen sich unter dem Begriff „Blaues Wachstum“ für Fortschritt durch Innovation und Wettbewerb ein. Nach Auffassung der Liberalen betrachtet Blaues Wachstum Innovation und technischen Fortschritt unter Einbeziehung der Aspekte Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Generationengerechtigkeit. Blaues Wachstum stehe dafür, mit kreativen Ideen, mittelstandsfördernden Politikansätzen und lösungsorientierten Investitionen die Realwirtschaft in Schwung zu halten.

„Sichere, saubere und bezahlbare Energieversorgung, moderne Mobilitätssysteme und unternehmerischer Gründergeist sind dafür weitere Voraussetzungen. Dadurch  können Innovationen – sowohl im technologischen Bereich als auch in der Arbeitswelt – generiert werden, die ihrerseits wieder zur Sicherung der Lebensqualität und oftmals sogar zu weltmarktfähigen Produkten führen“, stellte Michael Westram zum Abschluss seines Besuches dar.

FDP-Kreistagsfraktion besuchte GRN-Klinik Sinsheim

Sinsheim | 19. Juni 2015

GRN-Klinik-Sinsheim-FDP-Kreisrat-WestramModell medizinischer Möglichkeiten

Über den Fortschritt der Erweiterungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Kreisklinikzentrum Sinsheim informierte sich die FDP-Kreistagsfraktion im Rahmen ihrer Vor-Ort-Fraktionssitzungen. Auch der Kandidat der Freien Demokraten für die Landtagswahl im Wahlkreis 41, Michael Westram, war zugegen.

Das Kreiskrankenhaus ist eine der vier Kliniken der Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH (GRN). Die weiteren drei befinden sich in Weinheim, Schwetzingen und Eberbach. Sinsheim und Eberbach kooperieren auf mehreren Gebieten wie etwa Labor, Sterilisation und Küche. Das Klinikum Sinsheim hat 235 Betten und weitere 35 in der geriatrischen Rehabilitation. Im Betreuungs- und Seniorenzentrum stehen 289 Plätze zur Verfügung. Seit Juni 2014 gibt es auch ein medizinisches Versorgungszentrum (MVZ), das eng mit den Sinsheimer Ärzten kooperiert, nicht konkurriert, wie Klinikleiter Martin Hildenbrand, der auch für das Krankenhaus Eberbach zuständig ist, den FDP-Kreisräten erläuterte. Das MZV betreut auch das Seniorenzentrum. In Sinsheim arbeiten 550 Mitarbeiter(innen) im Klinikbetrieb. Sie haben im vergangenen Jahr in den Fachbereichen Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie/Geburtshilfe, Anästhesie/Intensiv und Neurologie 10.920 Patienten stationär und 11.121 ambulant behandelt. 1.244 Operationen wurden durchgeführt. Auf das hohe Niveau an Qualität, Qualitätskontrolle und diesbezügliche Zertifizierungen ist man  in der GRN-Klinik stolz und investiert entsprechend in die Mitarbeiter-Qualifikation. So verfügen sämtliche mit der Sterilisation des OP-Besteckes befassten Mitarbeiter über die einschlägigen Fachkunde-Nachweise.

Die Kreistags-Liberalen besichtigten den neuen Gebäudetrakt mit großzügig bemessenen Zimmern und Sanitäreinrichtungen. Kreisrat Heinz Jahnke (Hockenheim) als Rollstuhlfahrer war hiervon besonders angetan. Die Klinik liegt nahe beim Sinsheimer Stadtzentrum mit guter ÖPNV-Anbindung. Die bisher prekäre Parksituation für Mitarbeiter wie auch Besucher ist jetzt entschärft. Die von einigen Kreisräten vermissten Hinweisschilder auf die Parkplätze seien bereits bestellt, versicherte Martin Hildenbrand, dem die Fraktionsvorsitzende Claudia Felden (Leimen) für die umfassenden Informationen dankte. Im Anschluss an die Besichtigung bereiteten sich die Fraktionsmitglieder auf die Sitzung des Kreistagsausschusses für Schulen, Kultur und Sport vor und Landtagskandidat Michael Westram informierte über kommunale Belange Sinsheims und der Umland-Gemeinden.