» Interview mit der RNZ: Zehn Fragen an Michael Westram

Lobbach | 3. März 2017

Mein Interview mit der RNZ vom 03.03.2017:

http://www.rnz.de/nachrichten/region_artikel,-Buergermeisterwahl-Lobbach-Zehn-Fragen-an-Michael-Westram-_arid,258862.html

 

Sie treten am 12. März bei der Wahl zum Bürgermeister für Lobbach an. Was fasziniert Sie so an diesem Amt?

Viele Menschen schauen mit Besorgnis auf die Entwicklung im ländlichen Raum. Ich sehe das anders: Wir haben es in der Hand, unsere Zukunft zu gestalten. Diese Herausforderung fasziniert mich, darum will ich Lobbach enkelfit machen.

Wieso sind Sie der richtige Bürgermeister für Lobbach?

Lobbach braucht ein Update, damit die Gemeinde auch für unsere Enkelkinder lebenswert bleibt. Für die Zukunft habe ich ein langfristiges und nachhaltiges Konzept, von dem auch die nächsten Generationen profitieren werden. Deswegen bin ich der richtige Bürgermeister für Lobbach.

Ein Wahlkampf zehrt an Kraft und Geldbeutel. Wer oder was ist Ihnen eine Stütze – auch finanziell?

Meine Ehefrau und Freunde sind – unabhängig vom Wahlkampf – wichtige Stützen für mich. Mit meinen Freunden habe ich auch meine Homepage (michael-westram.de) und die Flyer designed. Dank der Arbeit im Team ist das Budget überschaubar.

Ein großes Thema im Ort ist der Neubau des Rathauses. Wie wird es unter Ihrer Führung bei diesem Projekt weitergehen?

Dem Neubau stehe ich positiv gegenüber, die Verwaltungsstelle in Lobenfeld sollte jedoch erhalten bleiben. Die fortschreitende Modernisierung der Verwaltung ist eine ständige Aufgabe für alle Verwaltungsmitarbeiter. Ein modernes Rathaus ist hierfür die Basis.

Braucht Lobbach aus Ihrer Sicht ein Neubaugebiet?

Damit das Eigenheim für junge Familien kein Traum bleibt, möchte ich mit einem Neubaugebiet neuen Wohnraum schaffen. Des Weiteren sollen mehr seniorengerechte Wohnungen entstehen. Den Flächennutzungsplan will ich daher schnellstmöglich überprüfen.

Wie beurteilen Sie den öffentlichen Personennahverkehr? Wo gibt es Verbesserungsmöglichkeiten?

Den öffentlichen Nahverkehr in Lobbach beurteile ich momentan als gut. Dennoch setze ich mich bereits länger dafür ein, dass den Gemeinden im ländlichen Raum künftig ein höherer ÖPNV-Zuschuss durch den Rhein-Neckar-Kreis zugeteilt wird.

Viele Lobbacher wünschen sich eine bessere Nahversorgung in den beiden Ortszentren. Welche Chancen sehen Sie hierfür?

Realistisch sehe ich geringe Chancen. Alternativ werde ich mich jedoch für einen digitalen und mobilen Supermarkt einsetzen. Also Bestellung im Internet oder via Tablet im Rathaus und Lieferung des Einkaufs durch einen regionalen Supermarkt nach Hause.

Wenn Sie die Wahl gewinnen: Welche drei Themen wollen Sie als erstes anpacken?

Zuerst möchte ich den Ausbau des schnellen Internets vorantreiben. Denn der Bedarf nach Internet-TV, Cloud-Lösungen und Home-Office wird schon bald steigen. Außerdem haben die Verbesserung der Nahversorgung mit Lebensmitteln und eine bürgernahe Verwaltung mit offenen Türen Priorität.

Eine gute Fee taucht neben Ihnen auf. Sie dürfen sich etwas wünschen, das Lobbach noch nicht hat, aber unbedingt braucht. Was sagen Sie? 

Meinen Wunsch hat Lobbach bereits. Vereinszusammenhalt, ehrenamtliches Engagement, ein Team im Gemeinderat und Verwaltung. All das , liebe Fee, soll bitte erhalten bleiben. Jeder Bürgermeister braucht ein gutes Team an seiner Seite.

Zum Abschluss eine etwas andere Frage: Was ist Ihr Lieblingsessen? 

Dampfnudeln mit Kartoffelsuppe. Fleisch esse ich eher selten und nur vom Metzger meines Vertrauens.

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